Doppelt bestraft - Besteuerung bei Schneeballsystemen auch ohne Zufluss

Doppelt bestraft - Besteuerung bei Schneeballsystemen auch ohne Zufluss

Der Bundesfinanzhof (BFH) bestätigte unlängst seine Rechtsprechung zur Besteuerung von Einkünften aus der Beteiligung an einem so genannten Schneeballsystem (Urteil vom 11.02.2014, VIII R 25/12). Danach hat der Anleger nicht nur die vom Betreiber des Schneeballsystems als Zinsen geleisteten Zahlungen als Einkünfte aus Kapitalvermögen zu versteuern.
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Gelangensbestätigung bei Auslandslieferungen erforderlich

Gelangensbestätigung bei Auslandslieferungen erforderlich

In Deutschland fällt keine Umsatzsteuer an, wenn ein deutscher Unternehmer eine Ware an einen ausländischen Unternehmer in einem anderen EU-Land liefert oder versendet. Allerdings hat der Unternehmer nachzuweisen, dass die Ware auch tatsächlich in das übrige Gemeinschaftsgebiet gelangt ist. Seit dem 1. Oktober 2013 gelten dafür strenge Nachweisregeln.
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Gemeinsame Nutzung eines Arbeitszimmer durch beide Ehegatten

Gemeinsame Nutzung eines Arbeitszimmer durch beide Ehegatten

Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat befunden, dass der Höchstbetrag von 1.250 Euro für ein häusliches Arbeitszimmer bei einer gemeinsamen Nutzung durch die Ehegatten jedem Ehegatten nur anteilig zusteht. In dem zu beurteilenden Sachverhalt nutzte ein Ehepaar gemeinsam einen größeren Raum ihres Hauses für berufliche Zwecke.
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Handwerkerkosten und Putzfrau steuerlich geltend machen

Handwerkerkosten und Putzfrau steuerlich geltend machen

Kosten für einen Handwerker oder die Putzhilfe können in der Einkommensteuererklärung steuermindernd deklariert werden. Damit lässt sich die Steuerlast drücken. Aber wie so oft steckt der Teufel im Detail. Vieles ist streitig. In einem aktuellen Schreiben des Bundesfinanzministers legt dieser seine Sicht der Dinge dar und bemüht sich um Klärung.
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Medikamente nur bei ärztlicher Verordnung steuerlich abzugsfähig

Medikamente nur bei ärztlicher Verordnung steuerlich abzugsfähig

Medikamente für die Hausapotheke können ohne ärztliche Verordnung nicht als sogenannte „außergewöhnliche Belastungen“ steuerlich geltend gemacht werden. So jedenfalls befand das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in seinem Urteil vom 08.07.2013 (Az.: 5 K 2157/12). Das Urteil ist rechtskräftig. Eine Revision zum Bundesfinanzhof (BFH) wurde nicht angestrengt.
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Zinsen aus Steuererstattungen sind steuerpflichtig

Zinsen aus Steuererstattungen sind steuerpflichtig

Zinsen, die das Finanzamt aufgrund von Einkommensteuererstattungen an den Steuerpflichtigen zahlt (sogenannte Erstattungszinsen), unterliegen der Einkommensteuer. Dies hat der Bundesfinanzhof entschieden (BFH, Urteil vom 12.11.2013, VIII R 36/10). Vor ein paar Jahren hatte er dies noch anders gesehen (Urteil vom 15.06.2010, VIII R 33/07) gesehen.
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Vorsteuerkürzung bei nichtunternehmerischen Ehegatten

Vorsteuerkürzung bei nichtunternehmerischen Ehegatten

Einem Unternehmer steht nur der hälftige Vorsteuerabzug zu, wenn die Leistung auch gegenüber seiner Ehegattin erbracht wird, die selbst nicht unternehmerisch tätig ist. Dies hat das Finanzgericht Düsseldorf entschieden (Urt. v. 13.12.2013, Az. 1 K 2947/11 U). Allerdings hat das Gericht die Revision zum Bundesfinanzhof wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassen.
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Vorsicht bei Auskünften der Finanzämter

Vorsicht bei Auskünften der Finanzämter

Steuerzahler sollten sich auf telefonische Auskünfte der Mitarbeiter des Finanzamtes nicht verlassen. Ansonsten sind böse Überraschungen bei der sich anschließenden Steuerveranlagung nicht auszuschließen.
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